Trauung

Bis weit in das 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland keine zivile (= standesamtliche) Trauung. Diese wurde erst mit der Trennung von Staat und Kirche eingeführt. Die kirchliche Trauung ist aber immer noch für viele Menschen vom Gefühl her die "eigentliche" Trauung. Nach katholischem Verständnis ist die kirchliche Trauung ein Sakrament, weil Gott die Ehe gestiftet hat. Evangelische Christen kennen nur Taufe und Abendmahl als Sakrament, da nach ihrem Verständnis ein Sakrament von Jesus Christus eingesetzt sein muss. Nach evangelischem Verständnis ist die kirchliche Trauung ein Gottesdienst, in dem das Brautpaar sein vor dem Standesbeamten gesprochenes "Ja" noch einmal vor Gott und seiner Gemeinde bekräftigt und Gott für seinen gemeinsamen Lebensweg um seinen Segen, Schutz und Geleit bittet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der EKD.

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